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Seit nunmehr eineinhalb Jahren unterstützt die Bundeswehr in vielen Bereichen die zivilen Behörden und Einrichtungen bei der Bewältigung der Corona-Pandemie. Es ist der wohl längste und umfangreichste Amtshilfeeinsatz in der Geschichte der Bundeswehr, der noch immer andauert. Als Dank und Anerkennung für die herausragenden Unterstützungsleistungen der Soldatinnen, Soldaten und Zivilbeschäftigten der Bundeswehr im Rahmen der Amtshilfe, gilt es einmal „Danke“ zu sagen!

Anfangs ging es um medizinisches Gerät, Schutzbekleidung, Desinfektionsmaterial und Krankenhausausstattung. Im Laufe der Zeit wurde dann aber auch nach Sanitätspersonal und weiteren „helfenden Händen“ gefragt. Mittlerweile liegt der personelle Einsatzschwerpunkt in Impfzentren, Alten- und Pflegeheimen, sowie der Unterstützung von Gesundheitsämtern lokaler Behörden im weitesten Sinne. Die Bundeswehr hat auf medizinisches Fachpersonal und die „helfenden Hände“, die vom Telefondienst bis zum Schnelltest unterstützten, zurückgegriffen.

Dieser Einsatz betrifft noch immer viele Bundeswehrangehörige. Um den Soldatinnen und Soldaten, sowie Zivilbeschäftigten der Bundeswehr, die sich derzeit für Deutschland im Corona-Einsatz befinden Solidarität zum Ausdruck zu bringen, haben die beiden Trägerverbände von Evangelischer Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (EAS) und Katholischer Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (KAS) alle Bundeswehrangehörigen Ende April zur Teilnahme am Solidaritätslauf aufgerufen. An der virtuellen Laufveranstaltung, die unter dem Motto: „Solidarität bewegt – beweg du dich auch!“ stand, beteiligten sich insgesamt 296 Läufer und setzten so ein Zeichen der Solidarität mit allen Bundeswehrangehörigen des Amtshilfeeinsatzes.

Sowohl „alleine als Einzelläufer“, als auch „alleine im Team mit Abstand“ wurden an beiden Lauftagen bundesweit insgesamt 2.780 Kilometer zurückgelegt und als besonderes Zeichen der Solidarität 2.253,66 Euro gespendet, die für konkrete Betreuungsprojekte der Bundeswehrangehörigen, die sich im Corona-Einsatz befinden, verwendet werden.

Wie bereits angekündigt, konnten EAS und KAS ein Projekt initiieren, um den „helfenden Händen“ einfach mal „Danke“ zu sagen. Mit Grillgut und kühlen Getränken, die aus den Spendengeldern des Bundeswehr-Solidaritätslaufs generiert wurden, brachten die beiden Soldatenbetreuungsorganisationen ihre Dankbarkeit und Anerkennung für die Unterstützung der „helfenden Hände“ zum Ausdruck.

Um möglichst vielen Amtshelfern zu danken, haben EAS und KAS entschieden, den Spendenbetrag auf 3.000,00 Euro aufzustocken. So konnte von Ende August bis Ende September mehr als 1.300 „helfenden Händen“ an Betreuungsstandorten mit besonders starker Einsatzbelastung – unter anderem in Bad Sülze, Sanitz, Delmenhorst, Fritzlar und Frankenberg/Eder mit einem Grillfest gedankt werden.

Wir sagen #DANKE an alle „helfenden Hände“!

Fotos: EAS/KAS